Know your Customer

Die Sicherheit unserer Kunden, die Einhaltung von Vorschriften und die Wahrung unserer Integrität hat höchste Priorität für uns. Als Finanzinstitut gem. §2 FM-GwG sind wir Torwächter zum Finanzsystem und spielen eine wichtige Rolle im gemeinsamen Kampf gegen Wirtschafts- und Finanzkriminalität. Aus diesem Grund sind wir dazu verpflichtet, Sorgfaltsprüfungen bei unseren Kunden und Partnern (KYC & KYP), unseren Lieferanten (KYS) und Tradern (KYT) durchzuführen, um einen Missbrauch des Finanzsystems durch kriminelle Aktivitäten, z.B. in Form von Geldwäsche oder Korruption zu erkennen und zu verhindern und die Sicherheit unserer Kunden und unseres Unternehmens zu wahren.

KYC-Formulare

Was ist KYC?

Unter KYC („Know your Customer“; deutsch „Kenne deinen Kunden“) versteht man die Überprüfung und Identifizierung von Neu- und Bestandskunden. Dazu zählt die Einholung bestimmter Daten und Informationen von unseren Geschäftspartnern und die Identifikation der gesetzlichen und sonstigen vertretungsbefugten Personen. So stellen wir sicher, dass wir nur mit Personen und Unternehmen Geschäfte machen, die vertrauenswürdig sind.

Häufige Fragen

Was bedeutet KYC? KYC steht für “Know Your Customer”. Darunter versteht man die Überprüfung und Identifizierung von Neu- und Bestandskunden.Wozu dient KYC? Mit Know Your Customer soll Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und sonstiger Wirtschaftskriminalität entgegengewirkt werden.Warum betrifft mich KYC? Verschärfte Vorgaben der EU und die Novellierung des Geldwäschegesetzes verpflichten bestimmte Unternehmen dazu, KYC-Checks bei Neu- und Bestandskunden durchzuführen. Betroffen sind also alle Kunden von Ayvens.Ist KYC wirklich nötig? Manchmal offenbart ein Blick „hinter die Fassade“ ungeahnte Risiken, die sich nicht nur auf uns, sondern letztlich auch auf unsere Kunden negativ auswirken können. KYC hilft uns dabei, der Sorgfaltspflicht gegenüber unseren Kunden nachzukommen.Kriminalisieren Sie mit KYC nicht Ihre Kunden? Auf keinen Fall! Ganz im Gegenteil: wir schützen unsere Kunden, indem wir noch genauer hinsehen, mit wem wir Geschäftsbeziehungen eingehen.Was ist die rechtliche Grundlage für KYC? Folgende gesetzliche Bestimmungen bilden die Grundlage für KYC: - 5.EU-Geldwäsche-Richtlinie - Finanzmarkt-Geldwäschegesetz (FM-GwG) - Wirtschaftliche Eigentümer Registriergesetz (WiEReG) - §§165, 165a Strafgesetzbuch (StGB) Wer muss KYC umsetzen? - Banken - Kreditinstitute - Finanzinstitute (hierunter fällt auch Ayvens) - Versicherungsunternehmen - Rechtsanwälte - Notare - Wirtschaftsprüfer - Steuerberater - Immobilienmakler - Güterhändler Müssen Sie KYC unbedingt einführen? Als Finanzinstitut gem. §2 FM-GwG und da unser Konzern unter der Aufsicht der Europäischen Zentralbank (EZB) steht, sind wir dazu verpflichtet, KYC-Checks durchzuführen. Würden wir uns nicht daran halten, hätte dies empfindliche Geldstrafen bis hin zur Entziehung der Geschäftserlaubnis zur Folge.Welche Informationen werden bei der KYC Prüfung erfasst? Die benötigten Informationen erfahren Sie im Zuge der Prüfung. Erfasst werden bei juristischen Personen u.a. der Geschäftszweck, Unternehmenssitz, Anzahl der Mitarbeitenden, Umsatz, Stammkapital, Gründungsdatum, Fb-Nummer, Ort und Amtsgericht, die UID sowie Informationen zu Anteilseignern, Funktionsträgern, Beteiligungen und wirtschaftlich Berechtigte.Woher bekomme ich die benötigten KYC-Unterlagen? Unternehmensintern sind die Rechts- oder Steuerabteilung, die Geschäftsführung oder das Risikomanagement die richtigen Anlaufstellen.Was passiert, wenn ich mich dem KYC-Check entziehe? Da wir gesetzlich zur Identifizierung unserer Kunden verpflichtet sind, droht die Beendigung der Geschäftsbeziehung.

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